Neue Blumenmakros

Duftsteinrich

Nach einiger Zeit habe ich wieder mal was für diesen Blog gemacht. Die Blumen spriessen immer mehr auf unserem Balkon. Dies ist natürlich die beste Gelegenheit, nochmals das Makroobjektiv an meine Pentax zu schrauben und noch ein paar Bilder zu schiessen. Das schöne, sonnige Frühlingswetter hilft dabei auch wunderbar mit.

Duftsteinrich

Den Namen dieser Blume kenne ich nur, weil ich meine Frau danach gefragt habe. Aber auch sie musste er nachschauen gehen, wir nennen diese in unserer Familie die Honigblumen, weil sie so wunderbar nach süssem Honig riechen.

Duftsteinrich

Die Honigblumen sind wie gemacht für Makroaufnahmen. Die Blüten sind so klein und fein, bestimmt nicht mehr als 5mm im Durchmesser. Ein wunderbares Motiv, wie ich finde.

Rosen

Eine weitere Blume, die gerade am aufblühen ist. Diese Kletterrosen, die sich emporranken. Sie sind viel grösser, als der vorherige Motiv. Aber auch diese faustgrosse Blume eignet sich toll für eine Makroaufnahme. Die zartgelben Blütenblätter ergeben ein wunderschönes Lichtspiel auf dem Bild.

Auch als Knospe ein Augenschmaus. Das ist die selbe Pflanze wie auf dem letzten Bild. Warum die Blüten den schönen orange-roten Ton verlieren, wenn sie blühen, weiss ich nicht.

Ich finde, dass mir diese Bilder heute wirklich gut gelungen sind. Bei den ersten Versuchen war ich nicht sehr zufrieden mit mir, aber diesmal schon.

Endlich wieder arbeiten

Nun ist es soweit. Endlich darf ich zurück in den Führerstand. Nach 85 Tagen 5 Stunden und 27 Minuten fahre ich wieder. Diese Zeit liegt zwischen meinem letzten Halt vor dem Prellbock in Einsiedeln und der ersten Abfahrt von mir seither. Dies ist eine sehr lange Zeit, die von vielen Fragen und Unsicherheiten begleitet wurde.

Seit diesem letzten Halt in Einsiedeln wurde meine Lungenerkrankung genauer diagnostiziert und auch meine Fahrtauglichkeit neu abgeklärt. Dass ich noch fahrtauglich bin, stellte die grösste Erleichterung für mich dar. Es hätte auch sein können, dass der erwähnte Halt der letzte meiner Karriere als Lokführer gewesen wäre. Doch die ganze Coronakrise brauchte neue Wolken über mich und meine Familie. Mit meinem behinderten Sohn und neu auch mir sind wir 2 Angehörige der Risikogruppe. So wurde ich, obwohl wieder zum führen von Zügen zugelassen, aus dem Führerstand weiter verbannt und zum zuhause bleiben „verdonnert“.

Ich habe mich auch strikt an die Empfehlungen an die Risikogruppen gehalten. Ich blieb zu Hause, habe keinen Besuch empfangen, habe Abstand zu meiner Tochter gehalten, die weiterhin zur Arbeit gegangen ist. Raus gegangen bin ich auf den Balkon und ab und zu für einen Spaziergang. Ich habe mir eine kleine Runde von ca. 3 km zugelegt, auf der sehr wenige Leute anzutreffen waren. Meist absolvierte ich die Runde alleine, manchmal habe ich meinen Sohn im Rollstuhl mitgenommen. So habe ich das Ganze bis jetzt sehr gut überstanden, ausser das mir das arbeiten sehr gefehlt hat. Aber bis jetzt ist meine Familie von Covid 19 verschont geblieben. Ich hoffe sehr, dass es auch so bleibt.

Aber jetzt ändert es sich wieder. Auch ich als Risikogruppen-Angehöriger werde wieder im Führerstand gebraucht. Somit kehre ich nun in den Führerstand zurück. Endlich, nach so langer Zeit wieder arbeiten, wieder den Spass fühlen, den mir meine Arbeit macht. Klar, ich habe besondere Auflagen, werde oft eine Schutzmaske tragen müssen etc. aber das ist mir egal, ich bin einfach froh, wieder Züge fahren zu dürfen.

Schützt Euch und die Anderen

Nun hoffe ich einfach, dass sich die Leute trotz den Lockerungen an die immer noch geltenden Regelungen und Schutzmassnahmen halten. Dies ist zur Zeit meine grösste Angst, dass sich viele, die nicht zur Risikogruppe gehören oder im Coronavirus keine Gefahr sehen, nicht mehr an die Grundregeln halten und es somit wieder zu mehr Fällen kommen wird und ich dann wieder zu Hause bleiben muss.

Ich möchte auch noch etwas loswerden an diejenigen, die immer sagen, dass die ganzen Corona Schutzmassnahmen unnötig waren, weil es ja gar nicht so viele Fälle gegeben hat, wie angenommen wurde. Habt ihr Kommentierer, Demonstranten etc. euch auch mal überlegt, dass es vielleicht nicht so viele Fälle gegeben hat, weil diese Schutzmassnahmen ergriffen wurden und gewirkt haben? Aber jedem seine Meinung, steckt mich bitte einfach nicht an. Haltet die Empfehlungen und Auflagen ein, die noch gelten. Schützt Euch soweit nötig, das mache ich auch. Ich habe mich jetzt schon wochenlang eingeschränkt. Ich möchte nicht, dass es für die Katz war!

Besucher eingefangen

Heute gegen Abend kam ein ziemlich lauter Besucher bei mir in der Nähe vorbei. Erst habe ich ihn nur gehört. Klang sehr nah und tief anfliegend. Ich dache mir noch, es muss wohl eilig sein, wenn so tief über das Dorf das Spital angeflogen wird.

Ich als alter Helikopterfan bin noch auf den Balkon gegangen und sah den wunderschönen Rega-Helikopter, wie er einen weiten Bogen flog über unser Haus hinweg. Einen kurzen Moment später wurde das Geräusch wieder lauter, was eher abnormal ist, wenn das Spital angeflogen wird. Da sah ich auf der anderen Balkonseite den Helikopter noch tiefer wieder anfliegen und er verschwand zwischen den Häusern auf dem vom Chärnehuus verdeckten Schulhausplatz in unserer Nachbarschaft.

Diese Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen, also machte ich meine Kamera bereit, um den Abflug falls möglich festhalten zu können. Und nach gar nicht langer Zeit begannen die Turbinen wieder zu laufen und man hörte, dass der Abflug bald stattfinden wird. So war es dann auch. Er hob ab, erschien am erwarteten Ort wieder im Sichtfeld, mir sein Hinterteil zustreckend. Er flog eine 180 Grad Kurve wiederum am Balkon vorbei und verschwand in Richtung Norden.

Auch wenn er nur kurz sichtbar war, konnte ich ein paar Fotos vom Vorbeiflug schiessen, eines davon seht ihr oben.

Helikopter faszinieren mich auch nach vielen Jahren immer wieder, wenn ich mal wieder einen von Nahe sehe. Das wird man einfach nicht los.

Warum der Rega Helikopter hier gelandet ist? Keine Ahnung, aber ich wünsche dem Patienten von Herzen gute Besserung!

Blumenmakro die zweite, inkl. Philosophie

Ich habe es nochmals versucht. Es hat mir keine Ruhe gelassen, dass die Makros aus der Hand geschossen werden mussten und meine eigenen Ansprüche nicht erfüllt haben. Deshalb habe ich heute zum Stativ gegriffen und das Ganze nochmals versucht. Der Hauptgrund war eigentlich ein Löwenzahn, der seit heute in einem alten Blumenkistchen vom letzten Jahr angefangen hat zu blühen. Aber dazu später. In dem besagten Kistchen fand sich halt auch noch ein Veilchen, weshalb ich es auch nochmals versucht habe. Hier finde ich habe ich die Schärfe besser getroffen als letztes Mal, liegt aber sicher am Stativ, , auch wenn der Wind doch immer wieder die Blumen bewegt hat. Ja es hat sich auch bei diesem Versuch mal wieder gezeigt, dass die Schärfentiefe halt im Makrobereich doch klein ist und die kleinste Bewegung vom Wind das Bild unbrauchbar machen kann. Die hellen Punkte auf dem Veilchen sind übrigens Blütenpollen.

Dies war der Grund, warum ich mit der Ausrüstung nochmals den Balkon gestürmt habe. Heute habe ich den ersten Löwenzahn am dem Balkon entdeckt. Im Gegensatz zum letzten Versuch befanden sich die heute abgebildeten Blüten in einem alten Blumenkistchen vom letzten Jahr. Dieses konnte ich umplatzieren, damit es mit dem Stativ auch gut aufzunehmen war. Ich habe versucht, in diesem Bild die Blütenstände des Löwenzahns mit den Pollen daran möglichst in Szene zu setzen. Idealerweise wäre im Bokeh im Hintergrund eine grüne Blumenwiese, war halt heute beim Versuch nicht drin.

ab hier schweife ich ab in die Philosophie

Ich merkte heute sehr, dass ich längere Zeit das Fotografieren vernachlässigt habe. Die richtigen Einstellungen zu finden sind mir viel schwerer gefallen als vor ein paar Jahren. So gesehen hat die ganze Coronakrise vielleicht doch noch etwas positives. Ich bin ja seit kurzem Angehöriger einer Risikogruppe, da Anfangs Jahr eine schwere Lungenerkrankung bei mir gefunden wurde. Aus diesem Grund bin ich zur Zeit beurlaubt. Als Lokführer ist Home Office noch schwierig, da sich unser Arbeitsgerät (noch) nicht fernsteuern lässt. Deshalb habe ich im Moment eine Menge Zeit. Deswegen ist mir wahrscheinlich auch die Idee gekommen, dass ich meine alte Webseiten-Adresse ja wieder aufleben lassen könnte. Nun habe ich gerade noch eine Woche Ferien. Das Schlechte an der Situation ist nun, dass ich als Risikogruppenangehöriger zu Hause bleibe. Ok, kurze Spaziergänge mache ich zwischendurch, aber nur dorthin wo mir wenige Leute begegnen, da ich das Social Distancing sehr ernst nehme. So schön es ist, Zeit für Hobbys zu haben, genügend Zeit zu haben um für die Periodische Prüfung zu lernen, die wir Lokführer alle 5 Jahre absolvieren müssen und dieses Jahr noch fällig ist. Aber mir fehlt die Arbeit, am Morgen früh dem Sonnenaufgang entgegen zu fahren oder am Abend die blaue Stunde zu geniessen, während ich unterwegs bin. Ich hoffe wirklich, dass die Leute die Massnahmen ernst nehmen, auch ich möchte bald wieder arbeiten gehen!

Veilchen

Die Natur erwacht, die ersten Blumen wachsen auch auf meiner Terrasse. Ich benutze dies heute mal als Gelegenheit, mein Makroobjektiv wieder einmal an meine Kamera zu montieren. Leider stehen die Veilchen nicht gerade am idealen Ort. Deshalb der Versuch, das Makro aus der Hand zu schiessen. Das habe ich schon lange nicht mehr gemacht.

Veilchenmakro

Naja, hätte schlimmer werden können. Allerdings wollte ich eigentlich das Bild anders haben. Aber das war halt gerade vom Standort der Blumen her nicht möglich. Der Hintergrund lässt sich hier nun mal nicht ändern. Mir schwebte jedenfalls ein anderes Blumenbild vor, das ich aufnehmen wollte. Aber dafür brauche ich eine andere Umgebung und andere Blumen. Ich werde sie bestimmt irgendwann mal finden und das Bild, das mir vorschwebt, noch aufnehmen können.

Zum Schluss versuchte ich noch ein Bild mit weniger Brennweite, also nicht Makro. Das finde ich auch nicht schlecht gelungen. Bei meinem nächsten Spaziergang werde ich wohl meine Kamera mal wieder mitnehmen. Eventuell finde ich ja ein gutes Motiv auf dem Weg. Ist halt zur Zeit etwas schwierig, da ich nicht gerade die attraktivsten Spazierwege im Moment nutze, um möglichst alleine zu sein. Unten noch das zweite Bild.

Einiges geschafft auf der Seite

Murmeltiere

Ich war heute fleissig am üben mit der Webseite. Ein Bild, dass ich zur Galerie hochgeladen habe, möchte ich Dir noch näher vorstellen.

Dieses Bild ist vor ein paar Jahren bei einer Wanderung in Savognin entstanden. Das Wetter war, sagen wir es mal diplomatisch, bescheiden. Es war eher kühl und der Nebel hing tief über dem Boden. Dies war bestimmt auch der Grund, warum die Murmeltiere so quirlig draussen waren, obwohl sie sich nur wenige Meter neben dem Wanderweg befunden haben.

Insgesamt liefen mir an diesem Tag auf der kurzen Wanderung bestimmt über ein Dutzend verschiedene Murmeltiere jeden Alters über den Weg. Eine schöne Erinnerung alleweil.

Pontocellebeläre Hypoplasie Typ 6

Ein sehr unbekanntes Wort. Es ist der Name der Behinderung meines Sohnes Michael. Er ist inzwischen gut 17 Jahre alt. Die Diagnose haben wir erst Ende Oktober 2018 erhalten. Wir wussten seit ein paar Monaten nach der Geburt, dass Michael sehr schwer behindert sein wird. Die Untersuchungen ergaben damals eine Mitochondriopathie mit Komplex 1 Defizienz. Die optimistischste Prognose lautete damals max. 2 jährig wird er werden, aber wahrscheinlich eher weniger. Ca. 15 Jahre später kam Michael in eine klinische Studie, bei der dann die pontocerebelläre Hypoplasie Typ 6 diagnostiziert wurde. (Dies ist eine Erbkrankheit, bei der die Hirnzellen absterben, ganz grob erklärt). Dies ist eine Präzisierung zu der früheren Diagnose. Ebenfalls wurde der verursachende Genfehler auf dem RARS2 Gen nachgewiesen. Dies alles wäre vor 15 Jahren technisch noch gar nicht auffindbar gewesen.

Was weiss man über PCH6, wie die Krankheit in der Kurzform genannt wird eigentlich. Es gibt verschiedene Typen von PCH, am meisten verbreitet ist der Typ 2. Im Netz findet man sehr wenig über PCH6, das meiste in englisch, was nicht so mein Spezialgebiet ist. Jedoch habe ich mir mal eine Seite von Google übersetzten lassen und muss sagen, dass alles, was ich dort gefunden habe, auch auf Michael zutrifft. Als wir im Okt. 2018 die Diagnose erhielten, hatte die Ärztin 29 Fälle weltweit gefunden, die dokumentiert waren. Michael wird etwa die Nummer 30 gewesen sein, weltweit, wohlverstanden. Aber die Krankheit wird ziemlich sicher oft gar nicht gefunden, weil die Betroffenen zu früh sterben, um diese überhaupt zu finden. Wie alt die Betroffenen jeweils waren, konnte unsere Ärztin leider nicht herausfinden. Auch nicht, ob es noch einen Fall gibt, der so alt wie Michael ist.

Inzwischen haben wir den Verein pch-familie.de gefunden. Der Verein besteht vor allem für und aus PCH2 Betroffenen. Aber dort sind alle Typen von PCH willkommen. Soweit ich heute weiss, ist dort mindestens noch ein PCH6 Kind vertreten. Der Verein wollte im Sommer 2020 auch den cruise4life.de durchführen, ein toller Anlass für alle PCH Betroffenen, mir der fast einzigartigen Möglichkeit sich auszutauschen. Alles war soweit organisiert und viele Spenden wurden dafür gesammelt. Aber das berüchtigte Coronavirus hat auch diesem Anlass für 2020 den Garaus gemacht. Hoffen wir jetzt mal, dass es im nächsten Jahr klappen wird.

Der erste Blogbeitrag

So, jetzt ist es also soweit, ich bin zum Blogger geworden. Wenn Du die „Startseite“ und die Seite „über mich“ gelesen hast, weiss Du ja bereits, warum ich diese Seite überhaupt betreibe. Es ist einfach ein Hobby und ein Versuch, ob ich es schaffe eine ansprechende Seite ohne Hilfe zu erstellen. Bis jetzt gefällt mir was ich sehe. Aber lassen wir uns nicht täuschen, nicht alles was ich möchte funktioniert auch. Aber wer weiss, vielleicht finde ich die Lösung ja noch. Ich muss mich nun auch erst einmal an das für mich neue Medium Blog gewöhnen. Bisher habe ich immer Webseiten mit Inhalten gefüttert, die anders funktioniert haben. Dort wurde etwas geschrieben und dann angegeben, wo und wie lange es zu sehen sein wird. Wie geht das mit Blogs? Ehrlich, ich weiss es noch nicht, ich arbeite mich nun ein.

In meiner Vorstellung ist ein Blog so was wie ein Tagebuch. Ich schreibe also, was mich gerade beschäftigt oder was ich z.B. beim fotografieren gerade ausprobiere. Oder wie ich dabei etwas geschafft habe. Vielleicht interessiert es ja jemanden. Ein anderes Thema könnte auch das Leben ganz allgemein sein. Als Vater von 3 Kindern, davon eines schwerst-mehrfachbehindert, der gerade vor kurzem schlechte Nachrichten über den eigenen Gesundheitszustand bekommen hat, könnte es da vielleicht auch noch das eine oder andere zu schreiben geben.

Im Moment sind wir ja mitten in der berühmten Corona Krise. Da gäbe es einiges, was ich am liebsten in die Welt hinausposaunen möchte, ob es jemanden interessiert oder nicht. Das wichtigste, Bleibt zu Hause! Aber einiges davon ist auch nicht geeignet, zum im Internet veröffentlicht zu werden.

Ich schliesse nun meinen ersten Beitrag, ich werde mich im Netz mal nach Blogs umschauen und sehen, wie die aufgebaut sind und ob ich das Ganze richtig verstanden habe.

Enzian